Maximilian Knack ist neues Gesicht der Ausbildungskampagne "next"

Unser engagierter Auszubildender Maximilian Knack wurde zum next-Botschafter ernannt. Die Raiffeisenbank Neumarkt i.d.OPf. eG könnte nicht stolzer sein. Wie er es geschafft hat, verrät er uns in diesem Blog-Beitrag.

Mein Weg zum next-Botschafter: von Neumarkt nach Berlin.

Next-Botschafter? Vertreter, Sprachrohr und Gesicht von über 9.000 Auszubildenden deutschlandweit? Um es gleich vorwegzunehmen: Große Chancen auf dieses Amt habe ich mir, um da ganz ehrlich zu sein, nicht ausgerechnet.

Schon vor dem Start meiner Ausbildung wurde in der Schule bei Vorträgen über das Berufsbild der Bankkaufleute mit Broschüren von diesem „next“ geworben. Da habe ich mir noch gedacht: „Mensch, das sind ja gutaussehende Leute. Die arbeiten gar nicht bei der Bank.“ Das wären nur Fotomodels, die man engagiert hatte.

Dass dem nicht so ist, stellte sich spätestens an meinem dritten Ausbildungstag heraus. Hier trat im Rahmen des VR-Active Start, einer großartigen Veranstaltung zu Beginn der Lehre für alle angehenden Azubis bei den Genossenschaftsbanken in Bayern, eines dieser „Models“ auf und berichtete über das Auszubildendennetzwerk next und über ihre Arbeit bei der Bank. Das war der Tag, an dem ich entschied, mich für dieses Amt bewerben zu wollen. Dass ich aber der Nachfolger dieser Botschafterin, Anna-Lena von der Raiffeisenbank Roth-Schwabach eG, werden würde, das stand zu diesem Zeitpunkt in den Sternen.

Die Bewerbung in zwei Runden - in die Riege der besten 25

Bei meiner Bewerbung galt es, Kreativität und wahre Persönlichkeit herauszustellen, nicht schlicht Qualifikationen und Auszeichnungen aufzuzählen.

So sollte eine Instagram-Story zu meinem Joballtag simuliert, treffende Hashtags zur eigenen Person gefunden und eine Art individuelle Textaufgabe gemeistert werden.

Ich entschied mich beim Text für eine fiktive Begegnung mit dem Bankvorstand im Fahrstuhl. Eine Minute hätte ich Zeit, ihn von etwas zu überzeugen oder ihm einfach was zu erzählen.

Die Inhalte der Bewerbung gefielen offensichtlich der Jury in Berlin, denn im nächsten Schritt, angekommen unter den letzten 25 Bewerbern, sollte ich ein Video von mir einreichen. Maximal eine Minute hatte ich Zeit, um meine Motivation darzulegen. Mir war es wichtig, den Clip schlicht zu halten und wie man im Folgenden sieht, war der Text auch alles andere als auswendig gelernt... ;)

Outtake zum Bewerbungsvideo

Auf nach Berlin: Ins Finale der Top 15

Dann ging alles recht schnell. Mitten auf meinem ersten Seminar in Beilngries (im Rahmen der Ausbildung) die Nachricht: Herzlichen Glückwunsch, Maximilian, du fährst nach Berlin!

Das große Finale war erreicht. Mein Herz klopfte vor Aufregung über zwei Monate hinweg, von der Einladung bis zum Casting, immer etwas schneller, wenn ich im Alltag einen Augenblick daran dachte. Für mich war es das erste Mal in Berlin. Und dann auch noch alleine. Allen Bedenken zum Trotz: Ich war schon zu weit gekommen. Jetzt wollte ich auch next-Botschafter werden!

Obwohl geographisch affin und mit passabler Orientierung ausgestattet, hatte ich am Bahnhof in Berlin große Schwierigkeiten. Gefühlt eine Stunde streunte ich umher bis ich das richtige Gleis für den Anschluss fand. Im Hotelzimmer angekommen, in der festen Erwartung, ich hätte ein Einzelzimmer, hatten es sich schon zwei Mitstreiter gemütlich gemacht. Das war natürlich nicht weiter schlimm. Wir verstanden uns alle sehr gut und mit introvertierten Casting-Teilnehmern war hier ohnehin nicht zu rechnen.

Nach einem ersten Kennenlernen der letzten 15 übrig gebliebenen Kandidaten am Abend der Anreise und einem inoffiziellen nächtlichen Spaziergang durch Berlin, folgte am zweiten Tag das Casting. Gleich zu Beginn wurde uns klar gemacht: „Jeder von euch möchte es werden. Nur fünf werden es schaffen.“ Freundschaftliche Konkurrenz prägte die Stimmung an diesen beiden Tagen. Schritt für Schritt absolvierte ich alle Aufgaben, die uns gestellt wurden. Darunter ein Interview vor laufender Kamera und eine Gruppendiskussion, mit dem Ziel einen Konsens über ein bestimmtes Projekt zu erreichen. Zwei Dinge, die später essenziell sein würden.

Die Chancen aus diesem Casting als next-Botschafter hervorzugehen waren in Anbetracht der wahnsinnig starken Mitbewerber schwindend gering.

Obwohl beide Tage zeitlich sehr eng getaktet waren und wir so gut wie keine Gelegenheit hatten, etwas von Berlin zu sehen, ließ ich es mir nicht nehmen, zum ersten Mal in meinem Leben vor dem Brandenburger Tor zu stehen.

Die Entscheidung

Über die anschließende Heimreise nach Bayern mit der Bahn könnte ich einen ganz eigenen Bericht schreiben: technische Störungen, festgesteckt in Leipzig, Handyakku leer, insgesamt vier Stunden Verspätung, Ankunft in Neumarkt um zwei Uhr nachts. So viele Städte hatte ich jedenfalls unplanmäßig an einem Tag noch nie durchreist.

Dann plötzlich, Wochen später, am Abend des 08. Oktobers erreichte mich die E-Mail von next. Sie hatte einen neutral gehaltenen Betreff. Meine Hände zitterten, das Herz klopfte wie bei einem Dauerlauf. Ich wollte den Text schon gar nicht öffnen. Er startete genau so sachlich wie der Betreff und deutete eher auf ein „Es tut uns leid“ hin, doch im weiteren Verlauf die Offenbarung: „Herzlichen Glückwunsch!“ Ich hatte es also geschafft. Sie hatten sich tatsächlich für mich entschieden.

Eine ganze Reihe spannender Aufgaben warten auf mich und ich blicke ihnen mit Freude entgegen, denn sie passen einfach zu meinen individuellen Begabungen und was wäre die Welt schon ohne die besonderen Fähigkeiten eines jeden Einzelnen?

Die Volks- und Raiffeisenbanken sind stets auf der Suche nach neuen Talenten. Jenen jungen Menschen, die womöglich gar nicht wissen, in welch schöne, zukunftsweisende Zeit sie sich begeben würden. Meine Aufgabe wird es nun sein, diesen Leuten einen Einblick in die Ausbildung zu geben und ihnen damit bei ihrer Entscheidung zu helfen. Wie ich das anstellen möchte? Mit einem Team aus tollen Kollegen, sowohl bei next als auch hier bei der Raiffeisenbank Neumarkt!

- Maximilian Knack